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 Christentum - Heilige
 
 

Hippolyt von Rom

(gr. Hippolytos, „Pferdeausspanner”; Hippolytos von Rom) Dieser Papst war sowohl erster Gegenpapst der Kirchengeschichte als auch bedeutender Kirchenschriftsteller, der zudem zu den Heiligen gerechnet wird.

Geboren wurde er im zweiten Jahrhundert vermutlich in Kleinasien, gestorben ist er 236 auf Sardinien.

217 ließ sich Hippolyt als Gegenpapst gegen Kalixt I. aufstellen, denn er lehnte dessen Haltung zur Buße ab, da sie ihm zu mild erschien. Noch unter den Nachfolgern des Kalixt, Urban I. und Pontianus, hielt dieser Streit an.

235 wurde Hippolyt — zusammen mit dem Pontianus — nach Sardinien verbannt, wo sie im Bergwerk Zwangsarbeit zu verrichten hatten. Um die Einheit der Kirche zu wahren, dankten sie freiwillig von ihren Ämtern ab. Wenig später, 236, verstarb Hippolyt an den erlittenen Strapazen der schweren Arbeit und gilt daher als Märtyrer.

Am 13. August 236 wurden seine sterblichen Überreste von Papst Fabianus in dem Cömeterium an der Via Tiburtina in Rom bestattet, Reliquien gelangten später nach St. Pilt im Elsaß.

Als Kirchenschriftsteller ist Hippolyt wegen seiner zahlreichen Schriften zu Exegese und Dogmatik sowie zur Geschichte von Bedeutung.

Dargestellt wird er als Gelehrter, aber auch als römischer Soldat, mit Strick und Pferden. Er ist Schutzpatron der Diözese und Stadt St. Pölten, von St. Pilt, außerdem der Gefängnisbediensteten und der Pferde. Angerufen wird er gegen Körperschwäche.

Tag des Hippolyt ist der 13. August, in den orthodoxen Kirchen der 30. Januar.

 

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