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 Christentum - Heilige
 
 

Sebaldus

Über das Leben des Einsiedlers und Missionars Sebaldus (dt. Sebald) ist nicht vieles sicher bekannt. Er soll im achten, nach anderen im zehnten oder elften Jahrhundert in Franken rund um Nürnberg den Glauben verkündet haben, seine Herkunft ist noch ungewisser, als seine Lebenszeit.

Als leidlich sicher gilt immerhin, daß Sebaldus vor 1070 in der Nürnberger Peterskapelle bestattet wurde. Über diesem Bau errichte man von 1225 bis 1273 die noch heute bestehende Sebalduskirche mit dem von P. Vischer ausgeführten Sebaldusgrab.
Dieses Grab war ehedem Mittelpunkt eines lebhaften Kults, um St. Sebald rankte reichliches Brauchtum.
Sebaldus galt im strikten Sinne als Mitbürger der Nürnberger, der sich schon zu Lebzeiten mit der Stadt identifiziert und nach seinem Tod die Stadt als Ort von Grab und Verehrung erwählt habe. (BORST, 308)

Sebaldus ist Patron der Stadt Nürnberg, zudem schützt er das Vieh und bewahrt vor Kälte.

Dargestellt wird Sebaldus als Pilger, mit Muschel und Ochsen sowie mit dem Modell der Kirche St. Sebald.

Sein Tag im kirchlichen Kalender ist der 19. August.

 

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