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 Christentum - Heilige
 
 

Stephan I.

(von gr. stephanos, „der Bekränzte”; lat. Stephanus) Dieser Bischof von Rom und Papst hatte sein Amt von 254 (253?) bis 257 inne, sein Vorgänger im Amt war, sein Nachfolger Lucius I., sein Nachfolger Sixtus II.

Als erster römische Bischof soll Stephan sich über die anderen Bischöfe gestellt haben, als Begründung galt (und gilt noch heute) ihm, er sei Nachfolger des Apostels Petrus (CORVIN, 130f.).

Anders als Cyprianus von Karthago und einige kleinasiatische Bischöfe war Stephan der Ansicht, auch Ketzertaufen seien gültig. Bei diesem als Ketzertaufstreit bekannten Konflikt ging es um die Frage, ob eine durch einen wegen Ketzerei Verurteilten etreilte Taufe gültig sei oder wiederholt werden müsse. Stephan setzte sich durch und verbot 256 die Wiederholung der Taufe.

Dargestellt wird Stephan als Papst und bei der Zerstörung eines Götterbildnisses. Darstellungen, die ihn mit einem Schwert in der Brust zeigen, sollen auf einer Verwechslung mit einem Märtyrer beruhen.

Sein Todes- und Gedenktag ist der 2. August.

 

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