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| Christentum - Heilige | |
Ein italienischer Ordensmann, der von 1237 bis 1306 in seinem Heimatland lebte und wirkte.
Konrad von Offida wurde 1237 in Offida in Italien geboren. Der vierzehnjährige Knabe sah sich zu geistlichem Tun berufen, Konrad brach die schulische Ausbildung ab, verließ Familie und Freunde, und trat als Terziar in das Kloster Ascoli Piceno ein; diese Einrichtung zählt zu den frühesten Franziskanerklöstern Italiens.
Sein Klosterleben gestaltete Konrad so demütig wie möglich. Klaglos übernahm er die unbeliebtesten Arbeiten und mit Eifer sammelte er in der Stadt Almosen. Dabei lernten ihn viele Menschen kennen, die Konrad für sein charismatisches Auftreten bewunderten und in Mengen seinen Predigten lauschten.
Vorbild war Konrad dabei stets Franz von Assisi, der Gründer des Franziskanerordens. Wohl mit Erfolg, denn von seinen Zeitgenossen wurde Konrad der zweite Franziskus genannt.
Konrad folgte auch praktisch dem Leben seines Vorbildes, indem er ab 1265 die Region durchzog und die Stätten des Wirkens Franz’ von Assisis aufsuchte. Seine Reise endete 1224 in La Verna — hier hatte Franz von Assisi 1224 die Wundmale Christi empfangen und dort war ein Kloster entstanden.
Am 12. Dezember 1306 verstarb Konrad von Offida in Bastia (bei Assisi, Italien). Die sterblichen Überreste des Ordensmannes wurden in den Dom von Perugia übertragen, am 21. April 1817 beschloß der Vatikan unter Papst Pius VII. die Bestätigung des Kultes.
Tag des Konrad von Offida ist der 12. Dezember.
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