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| Christentum - Heilige | |
(ahd. edel + Wesen) Sie wurde 931 als Tochter von König Rudolf von Burgund geboren und heiratete in jungen Jahren König Lothar von Italien, der aber schon drei Jahre später verstarb.
951 wurde Adelheid Gattin von König Otto, mit dem sie 962 vom Papst in Rom zu Kaiser und Kaiserin gekrönt wurde.
Als auch ihr zweiter Mann gestorben war, litt Adelheids Verhältnis zu dessem Sohn Otto II. und seiner Frau Theophanu, weshalb Adelheid sich vom kaiserlichen Hof zurückzog.
Sie widmete sich vorwiegend dem Glauben und der Fürsorge für Bedurftige und gründete mehrere Klöster, auch unterstützte sie materiell die Kirche und die Reform von Cluny.
Am 16. Dezember 999 verstarb sie im von ihr gestifteten Kloster Selz im Elsaß und wurde dort auch beigesetzt. Ihre dort verwahrten Reliquien gingen in der Reformation verloren.
Dargestellt wird Adelheid als reich gekleidete Kaiserin, almosengebend und, als Stifterin, mit Kirchenmodell.
Adelheid ist das historische Vorbild der Adelheid, die in der Sage von Herzog Ernst dessen Mutter ist. Hierin kommt es wegen einer Intrige zum Zerwürfnis zwischen ihrem Sohn Ernst und ihrem zweiten Mann Otto I.. Erst nach einer abenteuerlichen Reise ihres Sohnes kann Adelheid Otto und Ernst einander aussöhnen.
Ihr Tag ist der 16. Dezember.
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