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| Christentum - Heilige | |
(gr. petros, der Fels) Ein 1182 oder 1189 im französischen Carcassonne als Sproß einer Ritterfamilie Geborener, der sich mit nur fünzehn Jahren dem Kreuzzug gegen die Albigenser anschloß. Um 1220 (oder am 2. 8. 1218, n. v. DÄNIKEN (1976), 270) soll ihm die Muttergottes erschienen sein und ihn zur Gründung eines Ordens aufgefordert haben.
Die Aufforderung der Erscheinung setzte er gemeinsam mit dem Doiminikaner Raimund von Peñafort in die Tat um und sie gründeten die Kongregation der Seligen Jungfrau Maria zum Loskauf der Gefangenen, die sich dem Freikauf christlicher Inhaftierter widmete. Raimund verfaßte 1222 die Regel des Ordens, der sowohl Geistlichen als auch Laien offenstand und dessen Mitglieder man Mercedarier (oder Nolasker) nannte. Petrus Nolaskus bemühte sich weiter besonders um die Gefangenenbefreiung, für die er mehrmals sein eigenes Leben riskierte. Er starb am 25. Dezember 1256 im spanischen Barcelona.
Sein Tag ist der 25. Dezember. Er ist Schutzpatron der Gefangenen und wird bei der Befreiung solcher dargestellt, außerdem in der Tracht der Mercedarier und als Kreuzritter mit rotem Kreuz auf der Brust.
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