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   Christentum - Heilige
 

Blasius

(griech. blaisos „undeutlich reden”) Blasius war ein kleinasiatischer Schäfer, der Bischof von Sebaste in Armenien wurde.
Er starb um 316.

Er ist Schutzpatron gegen Halskrankheiten, weil er ein Kind, in dessen Hals eine Fischgräte steckengeblieben war, vor dem Tod bewahrte. Diese Tat macht ihn zu einem der 14 Nothelfer.

Dargestellt wird er als Greis, im Bischofsgewand, mit Kamm, Kerze, Wachsstock, Buch, Wolf und Schwein bzw. Schweinskopf.

Er ist Patron von Dubrovnik (Ragusa), wohin Teile seiner Reliquien gelangten, andere befinden sich in Paris und Braunschweig. Blasius hilft Ärzten, Wollhändlern, Webern, Gerbern, Bäckern, Gipsern und Maurern, den Hutmachern und Musikanten. Außer Halsleidenden steht er den Haustiere, besonders Pferden bei, hilft bei Blutungen, Geschwüren, Koliken und Zahnschmerzen sowie gegen die Pest. Auch befördert er die Beichte. Im Osten betet man zu ihm, um Schaf- und Ziegenherden zu schützen und zu vermehren. Hier trat Blasius an die Stelle des alten Viehgottes Volos.

Sein Tag ist der 3. Februar. An diesem Tag oder am Nachmittag des Vortages wird zur Vorbeugung vor Halskrankheiten der Blasiussegen erteilt. Dabei werden vor dem Hals zwei Kerzen in Form eines Kreuzes gehalten, die rechte Hand schlägt ein Kreuzzeichen („Sanct Blasientag hält der pfarrer zwei brennende kerzen ins kreuz, alt und jung geht hin, hält den kopf zwischen die kerzen und läßt sich segnen; das bewahrt vor kopf- und halsweh das ganze jahr über.”, GRIMM, Dt. Myth. III., 467, Nr. 899).
Es werden auch Blasiuswein, Blasiuswasser, Blasiusbrot und Blasiuskerzen gesegnet.

 

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