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   Christentum - Heilige
 

Brigitta von Kildare

(auch Brigid, Brigit oder Brigitte, von ir. brigh, „große Stärke”, „Willenskraft”) Eine irische Äbtissin, deren Überlieferung legendarisch ist. Sie soll um 453 bei Kildare in Irland geboren und vom irischen Nationalheiligen Patrick getauft worden sein. Mit 14 Jahren entschied sie sich für ein Leben als Nonne und zog unter eine Eiche.

Schon bald nahmen sich andere Frauen Brigitta zum Vorbild und ein Nonnenkloster entstand, wenig später kam ein Männerkloster hinzu. Das Doppelkloster von Kildare wurde zu einer der berühmtesten Abteien Irlands.

Nachdem Brigitta 525 in Kaldare starb, gelangten reichlich Reliquien an etliche Orte in Europa. Hervorzuheben sind ein Stück ihres Schuhs, gefertigt aus Silber, Messing und Edelsteinen, das im irischen Nationalmuseum zu Dublin verwahrt ist.

Brigitta genoß lange Zeit besondere Verehrung als Patronin des Viehs. Weitere Patronate sind Irland (als Mary of the Gael), die Stadt Essen, die Wöchnerinnen und Kinder und das Vieh. Angerufen wird sie auch gegen Unglück und Verfolgung.

Dargestellt wird Brigitta als Äbtissin, Magd oder Hirtin mit Gänsen oder Enten; mit Flammen, Kerzen und im Gebet.

Ihr Tag ist der 1. Februar.

In die Gestalt der Brigitta soll die keltische Muttergöttin Brigit eingegangen sein.

 

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