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   Christentum - Heilige
 

Burkhard von Würzburg

(Burkard, Burghard) Ein Gefährte des Bonifatius und Bischof von Würzburg.

Um 700 soll Burkhard in England geboren sein. Er wurde Benediktiner und und begab sich 735 auf den Kontinent, wo ihn Bonifatius 741 zum ersten Bischof von Würzburg in Bayern weihte. Hier betätigte Burkhard sich als Gründer, indem er das Andreaskloster (750) und den Salvatordom errichten ließ.

Am 8. Juli 752 ließ Bischof Burkhard von Würzburg die Gebeine des Märtyrers Kilian, dem „Apostel der Franken”, erheben, 788 überführte man sie in den als Grabeskirche gedachten Bau der Salvatorkirche zu Würzburg, aus der später die Neumünsterkirche wurde. Karl der Große war bei dieser Zeremonie anwesend.

Am 2. Februar 753 (oder 754) soll Burkhard bei Homburg (im Maintal, Bayern) umgekommen sein. Seine Gebeine wurden 986 erhoben und nach Würzburg verbracht, wo man sie im Salvaterdom, dem heutigen Neumünster, verwahrte.

Dargestellt wird Burkhard als Bischof mit Stab, Buch und Wappen, ein Kirchenmodell kennzeichnet ihn als Gründer.

Burkhard wird als Schutzpatron gegen Rheuma, Steinleiden, Gliederschmerzen und Nierenbeschwerden angerufen (SCHAUBER, 35.

Sein Tag ist der 2. Februar, in der Diözese Würzburg der 14. Oktober.

 

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