| Christentum - Heilige | ||
(Dorothee, gr. doron Geschenk und theós Gottes) Eine Heilige, die ihrer Legende nach als Tochter christlicher Eltern um 290 in Caesarea in Kappadokien (heute Türkei) geboren wurde und zur Märtyrerin wurde, weil sie nicht Gemahlin des heidnischen Statthalters werden wollte.
Als der zurückgewiesene Werbe sie zur Stätte ihrer Hinrichtung führen ließ, soll Dorothea fortlaufend Jesus Christus gesprochen haben, den Namen ihres Bräutigams im Glauben. Dieses vernahm ein heidnischer Rechtsgelehrter, der die Verurteilte aufforderte, von jenem Bräutigam Blumen zu erbitten. Tatsächlich soll daraufhin ein Engel erschienen sein, der Rosen und Früchte brachte. Trotzdem wurde Dorothea 305 in ihrer Geburtsstadt hingerichtet.
Dargestellt wird Dorothea als Jungfer, mit Blumen und Früchten, einem Schwert und der Palme der Märtyrer.
Sie ist Schutzpatronin der Gärtner und Blumenhändler, der Bierbrauer und der Bergleute. Sie steht Bräuten und Neuvermählten bei, hilft bei Geburtswehen und der Wöchnerin und wird in Todesnöten und gegen falsche Anschuldigungen angerufen, außerdem bei Armut.
Ihr Tag ist der 6. Februar, im Bauernkalender ein Wetterlostag:
Sankt Dorothee bringt meistens Schnee.
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