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| Christentum - Heilige | |
(auch Dietlinde) Eine im sechsten Jahrhundert in Bayern geborene Adelige katholischen Glaubens. Theodelinde war in erster Ehe Gatte des Langobardenkönigs Authari, in zweiter Ehe dann Gattin des Herzogs Agilulf von Turin, der durch diese Ehe zum König der Langobarden aufstieg. Theodelinde bestand auf katholische Taufe des gemeinsamen Sohnes Adaloald, der nach dem Abtreten seines Vaters Langobardenkönig wurde und somit der erste König dieses Stammes, der nicht dem arianischen, sondern dem römisch-katholischem Glauben anhing. Das königliche Vorbild sowie die Bemühungen der Königsmutter führten um 600 dazu, daß der gesamte langobardische Volksstamm vom arianischen zum katholischen Glauben wechselte (nach anderen Überlieferungen geschah das erst um 680).
Am 22. Januar 627 (genannt wird auch der 28. Januar) ist Theodelinde gestorben, ihre Grabstätte ist ein Sarkophag in dem von ihr gestifteten Dom von Monza (Italien). Papst Gregor I. widmete der für die römische Kirche so verdienstvollen Theodelinde gleich vier seiner Schriften.
Tag der Theodelinde ist der 22. Januar.
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