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| Christentum - Heilige | |
Dieser Einsiedler und Mönch gilt als Begründer des Mönchtums in Ägypten.
Geboren ist er um 300 in Ägypten, gestorben um 390, nachdem er 60 Jahre in der Sketischen Wüste in Oberägypten gelebt hatte.
Von dem streng asketisch lebenden Makarios ist überliefert, daß er sich in einen Ameisenhaufen gesetzt habe, um seinen Trieb zu dämpfen.
Wie von vielen Einsiedlern wird auch von ihm ein vertrauter Umgang mit Tieren berichtet. Einmal soll ihn eine Hyäne mit ihrem Jungen aufgesucht hatte, damit er es heile. Als gedachten Lohn hatte die Hyäne dem Makarios ein Lammfell mitgebracht. Der tadelte sie heftig für den Raub, daß die Hyäne zu weinen begann, was den Heiligen wiederum rührte, ihr das Versprechen abnahm, fortan keine Lämmer mehr zu reißen und segnete das Tier.
Nach langer Zeit des Eremitendaseins ging Makarios wieder in die Welt und wurde geachteter Prediger, Heiler und Wahrsager. Seine Predigt unterstrich er mit drastisch-praktischen Beispielen: Einer bezweifelte die Möglichkeit der Auferstehung Jesu Christi, worauf Makarios kurzerhand einen Griechen namens Miles von den Toten erweckte. Ein verdorbener Priester wollte die Armensammlung unterschlagen, Makarios drohte ihm für solche Tat Lepra an, der Missetäter führte den schäbigen Vorsatz dennoch aus und ihn schlug der Aussatz.
Als eine Frau in eine Stute verwandelt war, konnte Makarios ihr das menschliche Aussehen zurückgeben.
Bemerkenswert war auch des Makarion sprechender Kopf: Dieser Schädel, das Haupt eines heidnischen Priesters daß er einmal in der Wüste gefunden hatte, berichtete ihm, in der Hölle gequälte Seelen könnten durch Gebete der Lebenden Erleichterung erfahren.
Dargestellt wird Makarios in seiner Höhle, mit Makarios-Stab und mit dem Totenkopf.
Sein Tag ist der 15. Januar.
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