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 Christentum - Heilige
 
 

Ladislaus von Ungarn

(lat. f. slaw. Wladislaw; László) Ladislaus von Ungarn wurde um 1040 in Ungarn geboren und 1077 König seines Heimatlandes. Gestorben ist er am 29. Juli bei Neutra in der heutigen Slowakei.

Der Sohn des Fürsten Bélas I. übernahm nach seinem Bruder Géza die väterliche Herrschaft. Gemeinsam stürzten sie den ungarischen König Salomon. Als König führte Ladislaus die Eroberung Nordkroatiens an und reformierte sein Reich nach deutschem Vorbild.

Zur Kräftigung des ungarischen Christentums gründete Ladislaus das Bistum Agram (heute Zagreb) und setzte sich für die Heiligsprechung Stephas I., Emmerichs und Gerhards von Csanád ein.

In Großwardein im heutigen Rumänien ließ Ladislaus eine Kathedrale errichten, in welche er nach seinem Tode beigesetzt wurde.

Als in Ungarn die Pest wütete, schoß Ladislaus aufgrund göttlicher Eingebung einen Pfeil in die Luft — die Pflanze, auf welcher das Geschoß niedergehe, solle ein Mittel gegen die Pest sein. Getroffen wurde der Kreuz-Enzien, den man daher in Ungarn Láslo Király füve (Kraut des hl. Ladislaus) nennt.

1192 wurde Ladislaus heiliggesprochen.
Sein Gedenktag ist der 29. Juli, in Darstellungen sieht man ihn als gerüsteten König mit Fahne, Streitaxt und zu Pferd.

 

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