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| Christentum - Heilige | |
Der 995 in Norwegen geborene Olaf wurde 1015 in seiner Heimat König.
Olaf gilt als Bahnbrecher des Christentums in Norwegen, da er zahlreiche Missionare ins Land holte, die seinen Untertanen den fremden Glauben brachten, bis Norwegen völlig christianisiert war. Er ließ viele Kirchen bauen und ging scharf gegen jene vor, welche die Taufe ablehnten und an Glaube und Sitte ihrer Ahnen festhielten.
Wegen seiner Brutalität vertrieben ihn 1028 die Fürsten der eingesessenen Stämme. Als Olaf versuchte, die Macht erneut an sich zu reißen, fand er am 29. Juli 1030 in einer Schlacht den Tod.
Von Olaf II. gibt es eine Legende vom geglückten Bogenschuß, deren Motive sich auch anderswo finden: Olaf wollte einen heidnischen Mann, Eindridi, bekehren und versuchte sich mit ihm in leibeskünsten, erst schwimmen, dann schießen; nach einigen gelungenen schüssen verlangte der könig, Eindridis knabe solle ans ziel gestellt und ihm eine schreibtafel von haupt geschossen werden, ohne das kind zu schädigen. Eindridi erklärte sich willig, aber jeden schaden zu rächen bereit. den ersten pfeil schnellte Olaf und traf dicht neben die tafel, Eindridi auf bitte seiner mutter und schwester weigerte sich des schusses (GRIMM, I. 316). Dies ähnelt der schweizerischen Sage von Wilhelm Tell, der antiken von Sarpedon u. a.
Olaf wird auch im nördlichen Deutschland und in Dänemark heiligmäßig verehrt, regionale Kalender gedenken seiner am 10. Juli (zusammen mit Knud von Dänemark und Erich von Schweden, sonst ist sein Tag der 29. Juli.
Dargestellt wird Olaf II. seiner Historie gemäß als gerüsteter Ritter mit Insignien des Königtums, außerdem mit Dolch und Streitaxt sowie Trinkgefäß. Er ist Patron Norwegens.
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