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| Christentum - Heilige | |
(Deodat von Nevers) Ein im siebten Jahrhundert vermutlich in Irland geborener Missionar.
Deodatus, er war Benediktiner, gründete die Abteien Ebersmünster und Juncturae (in Lothringen). Juncturae benannte man später nach ihm in St-Dié um. Möglicherweise war Deodatus Bischof von Nevers.
An einem 19. Juni um das Jahr 680 (679?) ist Deodatus in Nevers gestorben, der 19. Juni ist daher sein Festtag (früher 8. November).
Reliquien des Heiligen (Kopf und einige Knochen) werden in der Kathedrale von St-Dié aufbewahrt.
Einmal soll Deodatus mit seinem Stab Gewitter und Nebel vertrieben haben. Er ist daher Schutzpatron gegen Gewitter und wird mit Stab und Wolken dargestellt, außerdem soll es in St-Dié seither nie länger als zwei Stunden Nebel gegeben haben. Deodatus ist außerdem Schutzpatron gegen Regen, er hilft bei Überschwemmungen und im Unglück, wehrt gegen die Pest und vertreibt böse Geister.
Als der Heilige Deodatus einmal nach Ammersweiler gekommen war, wurde er seitens der heimischen Bauern von dort vertrieben. In der Folge brachten die Frauen nur noch Kinder mit Kröpfen zur Welt — erst als sie sich zur Niederkunft auf die andere Seite des dortigen Baches begaben, gebaren sie wieder gesunde Kinder. (BÄCHTOLD-STÄUBLI, II, 188)
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