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 Christentum - Heilige
 
 

Benno

* 11. Jh., Sachsen,
† 16. Juni 1106 in Meißen, Sachsen

Der Sproß einer sächsischen Adelsfamilie begann seine kirchliche Laufbahn als Priester (Weihe 1040), später war er Abt in Hildesheim und wirkte in Goslar 17 Jahre als Kanoniker, bis er 1066 - gegen seinen Willen - zum Bischof von Meißen ernannt wurde.

Benno wirkte für seine Kirche segensreich, indem er zahlreiche Klöster und Kirchen errichtete und die Mission beförderte.

Den Sachsenkrieg Heinrichs IV. lehnte Benno ab. Dafür ließ der ihn 1075 - 1076 gefangennehmen, von 1085 - 1088 sogar absetzen.

Zurückgekehrt ins Amt widmete Benno sich der Bekehrung der Slawen, bis er am 16. Juni 1066 in Meißen verstarb.

Als Benno 1523 heilig gesprochen wurde und die Erhebung seiner sterblichen Überreste anstand, wetterte Martin Luther „wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden”.
Um den Verstorbenen vor Entehrung zu schützen, verbrachte man die Gebeine nach München, wo Benno in der Frauenkirche seine Ruhestätte fand.

Noch heute begeht man in München alljährlich seinen Gedenktag, sogar ein Starkbier wurde nach Benno benannt.

Dargestellt wird Benno als Bischof mit einem Fisch, der zwei Schlüssel im Maule hält.

St. Benno ist Patron von München und Altbayern sowie des Bistums Dresden-Meißen. Er ist Schutzpatron der Fischer und der Tuchmacher, schützt vor der Pest, vor Trockenheit und Unwetter. Zugunsten der Bauern setzt er sich für Regen ein.

Sein Tag ist der 16. Juni.

 

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