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| Christentum - Heilige | |
(hebr. elischeba, die Gottgeweihte) * um 1128 in Bingen, † 18. Juni 1164 in Schönau
Im Alter von zwölf Jahren trat Elisabeth in das Benediktinerinnenkloster Schönau (Hessen) ein und wurde dort später Äbtissin.
Die mystisch veranlagte litt zeitlebens an körperlichen und seelischen Erkrankungen, ihr wurden aber auch Visionen und Gnadenbeweise zuteil. Besonders förderte sie den Kult der Ursula und den des Pantalon, einem Bischof aus Basel, der sie begleitet hatte.
Auch ihr Bruder Egbert führte ein geistliches Leben, er wirkte im Männertrakt des als Doppelkloster angelegten Schönau und gab später die schriftlichen Zeugnisse seiner Schwester heraus.
Nach ihrem Tod wurde Elisabeth in Schönau beigesetzt. Ihr Haupt ist bis heute unverwest erhalten.
Dargestellt wird Elisabeth als Ordensfrau, mit Buch und mit Symbolisierungen ihrer Visionen.
Ihr Tag ist der 18. Juni, in der Diözese Limburg am 19. Juni.
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