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| Christentum - Heilige | |
* Ende 3. Jh. auf Sizilien, † um 304, Namenstag 15. Juni
(Veit von lat. vitus lebendig oder ahd. Wald) Ein kindlicher Märtyrer.
Mit nur sieben Jahren soll Vitus zusammen mit seinem Lehrer Modestus und seiner Amme Crescentia (lat. Wachstum), beides Christen, der Christenverfolgung des Diokletian zum Opfer gefallen sein. Noch im Kerker soll ihm ein Engel erschienen sein und sein Verlies erleuchtet haben.
Vitus ist einer der beliebtesten Volksheiligen. Seine Reliquien sollen sich an zahllosen Orten Europas befinden, insbesondere im Kloster Korvey an der Weser wurde er verehrt. In Prag soll der Veitsdom zur Verwahrung sterblicher Überreste seiner errichtet worden sein.
Dargestellt wird Vitus als vornehm gekleideter Knabe, mit Hut, Buch und Kirchenmodell, mit Amme und Lehrer, mit Brot und Kessel, mit Adler, Hase, Hahn und Löwe.
St. Vitus zählt zu den Vierzehn Nothelfern.
Er ist Patron von Niedersachsen, Sachsen, Böhmen, Pommern, Sizilien und Rügen, Prag, Höxter, Korvey und Mönchengladbach.
Die sächsischen Kaiser stehen ebenso unter seinem Schutz wie die Jugend, die Gastwirte, Bierbrauer und Winzer, auch die Bergleute und Schmiede. Er bewahrt Keuschheit, Haustiere, Quellen, Hunde und das Geflügel, er schützt vor Tollwut, Epilepsie (bzw. Veitstanz), Besessenheit, Augenleiden, Hysterie und Ohrenkrankheiten sowie vor etlichen andere Unbilden, vom Blitz bis hin zur Unfruchtbarkeit.
Sein Tag ist der 15. Juni.
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