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| Christentum - Heilige | |
Eine Königin von Ungarn, später Ordensfrau, geb. um 985, gest. um 1060.
Gisela von Ungarn kam um 985 im bayerischen Regensburg als Tochter des Herzogs Heinrich II. von Bayern zur Welt. Ihr Bruder war Kaiser Heinrich II.
Als Zehnjährige wurde Gisela bereits dem Ungarnkönig Stephan I. verheiratet, 1003 wurde sie Mutter des Emmerich.
Die Christin Gisela mühte sich als Königin sehr um die Verbreitung ihres Glaubens im noch weithin heidnischen Ungarn, sie ließ etliche Kirchen erbauen und Klöster gründen.
Nachdem im Jahre 1038 Giselas Gatte Stephan verstorben war, geriet Gisela in heftigen Gegensatz zum heidnischen Adel Ungarns. Gisela wurde in Gefangenschaft genommen und kam erst 1045 durch das Eingreifen König Heinrichs III. wieder frei. Sie begab sich in das Benediktinerinnenkloster zu Passau und lebte dort bis zu ihrem Tode, der sie um das Jahr 1960 an einem 7. Mai ereilte. Ihre letzten Lebensjahre war Gisela Äbtissin des Klosters.
Tag der Gisela von Ungarn ist der 7. Mai.
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