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 Christentum - Heilige
 
 

Alkuin

(Alkwin, ahd. Heiligtum + Freund) Der um 730/735 in York (Northumberland, England) geborene Gelehrte, Sproß einer angelsächsichen Adelsfamilie, kam 782 ins Frankrenreich und förderte dort die Einrichtung von Schulen und damit christliche Bildung und Wissenschaft.

Bei einem Besuch in Parma, Italien, lernte er Kaiser Karl d. Gr. kennen, der Alkuin, der mit Vehemenz gegen innerkirchliche Abweichler und das Heidentum stritt, zum Leiter von dessen Schule in Aachen machte und dessen Lehre und Rat selbst sehr schätzte. Aus dem regen Briefverkehr des Lehrers an seinen kaiserlichen Schüler sind 232 Schriftstücke erhalten. Weitere bedeutende Schüler Alkuins sind Einhard und Rabanus Maurus.

Alkuin starb am 19. Mai 805 in Tours, wohin er sich im Alter zurückgezogen hatte (Benediktinerabtei Sankt Martin, dessen Abt Alkuin seit 796 war).

Dargestellt wird Alkuin als Mönch, mit Schriftrolle und seinem Schüler Rabanus Maurus.

Sein Tag ist der 19. Mai.

 

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