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| Christentum - Heilige | |
(Name griech., viell. Geschenk der Mondgöttin Isis oder Isis geweiht) * um 1070 in Madrid, Spanien, † 15. Mai 1130 bei Madrid.
Ein Bauer.
Trotz der Intrigen und Verleumdungen seiner Mitknechte bewirtschaftete Isidor erfolgreich die Güter seines Grundherren. Mißgunst erregte sein häufiges Beten und regelmäßiger Kirchgang. Daneben fand Isidor Zeit, sich um Hilfsbedürftige zu kümmern, wobei ihn nicht nur seine Frau Toribia unterstützte:
Weil Isidor nicht während des Gottesdienstes pflügen wollte, sprangen Engel ein, spannten weiße Stiere vor den Pflug und besorgten so statt Seiner die Feldarbeit. Dargestellt wird Isidor darum als Bauer im Gebet verharrend, während Engel seine Arbeit verrichten.
Nach 40 Jahren wurde sein Grab geöffnet und siehe: sein Leib und seine Kleidung waren von der Verwesung unberührt. Feierlich überführte man den Leichnam in die Andreaskirche zu Madrid.
Isidor ist Patron von Madrid, der Bauern und für das Gelingen der Ernte. Er bewahrt vor Dürre und spendet Regen.
Sein Tag ist der 15. Mai.
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