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 Christentum - Heilige
 
 

Fridolin von Säckingen

Ein Missionar und Abt. Fridolin wurde im fünften oder sechsten Jahrhundert vermutlich in Irland geboren.

Auf dem europäischen Kontinent besuchte er zunächst Poitiers. Dort fand er die Grabstätte des hl. Hilarius ebenso zerstört vor, wie die zugehörige Hilarius-Kirche. Beides bauten Fridolin und einige Gleichgesinnte wieder auf und der Bischof von Poitiers bestimmte Fridolin zum Abt des zur Kirche gehörigen Klosters.

Eines Nachts vernahm Fridolin im Schlaf eine Stimme die ihm den Aufbruch zur Rheinisel befahl. Fridolin machte sich auf den Weg und fand die Rheininsel bei Säckingen wie von der Traumstimme beschrieben vor. Er erbaute dort ein dem Hilarius geweihtes Kloster, das zum Ausgangspunkt lebhafter Mission des Oberrheins wurde. Fridolin erhielt dafür den Beinamen „Apostel des badischen Oberlandes”.

Vermutlich im Jahre 538 ist Fridolin gestorben, man bestattete ihn auf der Rheinisel.

Fridolin von Säckingen ist ein sehr volkstümlicher Heiliger. Eine Wallfahrt ist schon in einem Dokument von 1347 erwähnt, noch heute findet in Säckingen am Sonntag nach dem Fridolinstag am sechsten März eine Prozession statt, bei welcher der schwere Silberschrein mit Reliquien des Heiligen umhergetragen wird.

Fridolin ist Patron von Säckingen und des Schweizer Kantons Glarus, außerdem der Schneider. Man ruft ihn um fruchtbares Wetter an, gegen Gefahren des Feuers und des Wassers, gegen Krankheiten der Kinder und der Arme und Beine sowie gegen Seuchen des Viehs.

Im Bistum Straßburg gedenkt man seiner am 7. März, sonst am 6. März.

 

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