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| Christentum - Heilige | |
Der um 970 in Worms geborene Heribert wurde 994 im Dienste des Kaisers Otti III. dessen Kanzler für Italien, 998 auch für Deutschland (er war damals erst 28 Jahre alt). Am 9. Juli 999 wurde er zum Erzbischof von Köln ernannt, seine Weihe empfing er im süditalienischen Benevent (bei Neapel) durch Papst Silvester II.
Nach dem Tod Ottos III. trat Heribert, der sich mit Ottos Nachfolger Heinrich II. nicht sonderlich gut verstand, von seinen weltlichen Ämtern zurück.
Am 16. März 1021 verstarb er in Köln, sein Leichnam wurde in der von ihm gegründeten Heribert-Kirche in Köln-Deutz beigesetzt. 1147 wurden seine Gebeine erhoben und 1180 in den noch heute erhaltenen goldenen Schrein überführt.
Heriberts Tag im Kalender der Heiligen ist der 16. März, in Köln gedenkt man seiner zudem am 30. August, dem Tag der Übertragung (Translation) seiner Gebeine.
Dargestellt wird Heribert als Erzbischof und wie er betend um Regen flehte, denn ein solches Wunder ist von ihm überliefert.
Er ist Schutzpatron von Köln-Deutz.
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