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| Christentum - Heilige | |
(Cyriacus von Trier, auch Quiriakus, Cyriakus) Ein wohl im dritten Jahrhundert im südfranzösischen Poitiers geborener Priester (nach Studium in Trier geweiht vom hl. Agritius), der am 6. März 350 zu Trier verstorben ist. Zu Lebzeiten widmete er sich seelsorgerisch besonders den Armen und den Kindern.
Zunächst bestatte man Quiriacus in der Maximinkirche zu Trier, wo sich an seiner Grabstätte mehrfach Wunder ereignet haben und Gebete erhört worden sein sollen. Dabei habe der Verstorbene besonders Alten, Armen und Kindern beigestanden. Auch Kunibert, Enkel des Frankenkönigs Pippin (der Jüngere, um 715 bis 768), soll am Grab des Quiriakus von Krankheit befreit worden sein, woraufhin Pippin der Kirche die Orte (bzw. damals königliche Güter) Taben und Remich schenkte. In Taben gründete man ein Kloster und überführte dorthin am 20. September 769 die Gebeine des Heiligen.
Taben-Rodt ist noch heute Wallfahrtsort. Dort wird der Schrein mit den Reliquien jedes Jahr am fünften Sonntag nach Ostern in einer Prozession durch die Ortschaft zur Kapelle St. Michael getragen. (siehe LINK)
Quiriacus ist Schutzpatron der Kinder und wird gegen Kinderkrankheiten angerufen.
Tag des Quiriacus im Kalender der Heiligen ist der 6. März.
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