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 Christentum - Heilige
 
 

Rosa von Viterbo

Eine Mystikerin, geboren 1233 in Viterbo (Italien), dort 1252 gestorben.

Rosa von Viterbo erkrankte bereits in jungen Jahren schwer, erholte sich etwas und wurde Terziarin bei den Franziskanerinnen in Viterbo. Das junge Mädchen war politisch interessiert und ergriff in der Auseinandersetzung zwischen Papst und Kaiser Partei für den Heiligen Stuhl. Das ließen die Anhänger Friedrichs II. nicht auf sich beruhen und Rosa von Viterbo mußte sich für einige Zeit in die Verbannung begeben.

Zurückgekehrt nach Viterbo ersuchte Rosa um Aufnahme in das dortige Klarissenkloster — die aber wurde ihr mit Verweis auf ihre Mittellosigkeit verwehrt.
Die erst Achtzehnjährige siechte fortan dahin und ist am 6. März 1252 (vermutlich) in Viterbo verstorben.

Am 4. September 1258 wurde der Leichnam Rosas in die Kirche des Klarissenklosters von Viterbo übertragen — erstaunlicherweise fiel der Körper nicht der Verwesung anheim und ist noch heute in einem Glasschrein zu sehen. Darüber entwickelte sich eine Wallfahrt, deren Tradition bis in die Gegenwart anhält.
In Viterbo wird das Andenken an die Heilige bis heute mit einem Stadtfest am Tag der Übertragung ihrer Gebeine begangen. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Prozession, bei der etliche Träger die Macchina di Santa Rosa umherführen.

Rosa von Viterbo ist in Italien Patronin der katholischen Mädchen. Der eigentlich vorgeschriebene offizielle Prozeß ihrer Heilgsprechung wurde vom Vatikan nie abgeschlossen, dennoch fand Rosa von Viterbo Aufnahme in das Martyrologium, ihr Tag ist der 6. März.

 

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