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 Christentum - Heilige
 
 

Eudoxia „die Samariterin”

(griech. „von gutem Ruf”, auch Eudokia) Eine Märtyrerin aus Baalbek (Heliopolis).

Eudoxia soll eine junge Frau gewesen sein, deren Schönheit die Aufmerksamkeit vieler Männer erregte, wodurch Eudoxia zu einigem Reichtum kam.

Dann aber wurde Eudoxia durch Bekehrung des Mönchs Germanus zur Cristin und empfing die Taufe durch Bischof Theodotos. Eudoxia erlebte einige Visionen, in einer fuhr sie in den Himmel auf, wo sie die Engel sah, von denen einer häßlich und schwarz war. Davon ergriffen wurde Eudoxia zur freigiebigen Wohltäterin, die ihren Reichtum an die Bedürftigen verteilte.

Ihren männlichen Bewunderern mißfiel die Änderung in Eudoxias Lebenswandel und sie zeigten sie als Christin an. Eudoxia soll aber verschont worden sein, weil sie den verstorbenen Sohn Kaiser Aurelians wieder zum Leben brachte, der Kaiser soll selbst Christ geworden sein.

Eudoxia wurde dennoch ein weiteres Mal angeklagt. Diesesmal war es Diogenes, Statthalter von Heliopolis, den eine Wundertat Eudoxias von der Todesstrafe absehen ließ. Dann aber wurde Vicentius als Nachfolger des Diogenes Statthalter. Als auch vor ihm die Eudoxia angeklagt wurde, ließ er sie um 107 enthaupten.

Ihr Tag ist der 1. März.

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