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| Christentum - Heilige | |
(lat. Gregorius, der Wachsame; Papst 731 bis 741) Ein im siebten Jahrhundert vermutlich in Syrien geborener Priester, der 731 als Nachfolger Gregors II. zum Papst gewählt wurde.
Dieser Papst hatte das höchste Amt der katholischen Kirche zu einer schwierigen Zeit inne.
Mit der oströmischen Kirche war man uneins wegen des Bilderstreits und Gregor III. verurteilte die bilderfeindlichen Maßnahmen des Kaisers Leo III., welcher Süditalien (Sizilien und Kalabrien), Illyrien und Griechenland dem Patriarchen von Konstantinopel unterstellt hatte.
In Italien bedrängten ihn die Langobarden (739) und Gregor III. wandte sich hilfesuchend an den Franken Karl Martell. Der war aber mit dem Langobardenkönig Luitprand verschwägert und hielt sich heraus. Zum Glück des Papstes zog Luitprand 739 wieder ab, doch mußte es der Papst hinnehmen, daß Luitprand kurz darauf seine Verbündeten Spoleto und Benevent unterwarf. Zudem zeichnete sich hier der spätere fränkische Einfluß auf das Papsttum ab.
Erfolgreich gestaltete sich die päpstliche Missionspolitik in Germanien. Dem Bonifatius verlieh Gregor III. anläßlich dessen dritter Rom-Reise die Erzbischofswürde.
Nachfolger Gregors III. wurde nach dessen Tod am 28. November 741 Zacharias.
Sein Tag ist der 28. November.
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