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 Christentum - Heilige
 
 

Konrad von Konstanz

Der um 900 in Altdorf (heute Baden-Württemberg) geborene Konrad (v. ahd. kuoni, „kühn”, „mutig” u. rat, „Rat”, „Hilfe”) war seit 934 Bischof von Konstanz. Dieses Amt bekleidete er über vierzig Jahre bis zu seinem Tod am 26. November 975.

Ein besonderes Anliegen war Konrad von Konstanz die Förderung von Kirchen, Hospizen und Klöstern, denen er enorme Mittel zukommen ließ.

Nach seinem Tod bestattete man Konrad zunächst in der Kirche St. Mauritius zu Konstanz, bettete seine sterblichen Überreste dann aber in eine Grabstätte im Konstanzer Münster um. Die Grabstätte wurde während der Reformationszeit von Protestanten geschändet, man war fie Gebeine Konrads in den Bodensee.
Immerhin konnte der Schädel geborgen werden, der heute im Münsterschatz zu Konstanz als Reliquie verwahrt wird.

Einmal soll Konrad versehentlich mit seinem Wein eine giftige Spinne verschluckt haben. Das Tier tat dem Heiligen aber nichts zuleide. Eingedenk dieser Legende stellt man Konrad von Konstanz mit einer Spinne dar, außerdem mit dem Kelch, der den Wein enthalten hatte und als Bischof.

Während des Pontifikates Kalixt’ II. (1119 bis 1124) wurde Konrad von Konstanz 1123 heiliggesprochen. Er ist Schutzpatron der Bistümer Konstanz und Freiburg.

Sein Tag ist der 26. November.

 

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