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| Christentum - Heilige | |
(lat. Gregorius, der Wachsame) Der am 30. November 538 (oder 539) in Clermont-Ferrand, Frankreich geborene wurde 573 zum Bischof von Tours ernannt.
Über dem Grab des Martin von Tours ließ Gregor eine Basilika errichten, denn er verehrte jenen als Vorbild, war dessen Wirken doch zuzuschreiben, daß Tours das religiöse Zentrum Galliens wurde (bzw. blieb).
Gregor ging auch als Schriftsteller in die Geschichte ein, aus seiner Feder stammt (neben anderem) das zehnbändige Geschichtswerk Historia Francorum, eine wichtige Quelle zum kirchlichen und weltlichen Wesen des frühen französischen Mittelalters.
Er berichtet zum Beispiel von der Zerstörung eines im Land der Kelten befindlichen Bildes der römischen Göttin Diana durch Wulfilaich, wobei die Tat von Wundern begleitet worden sei. (DAXELMÜLLER, 107)
Gregor war auch des Heilens kundig. Als sein Vater erblindet war, soll er ihm mittels einer Fischleber das Augenlicht wiedergegeben haben.
Am 17. November 594 verstarb Gregor zu Tours, wo man ihn bestattete.
Dargestellt wird Gregor als Bischof, mit Buch und Schreibwerkzeug und mit dem Fisch.
Sein Tag ist der 17. November.
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