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 Christentum - Heilige
 
 

Hubertus von Maastricht-Tongern-Lüttich

(von Hugibert, ahdt. hugu, altsächs. hugi, „Sinn”, „Geist”, „Verstand” und beraht, „glänzend”) Einer der volkstümlichsten Heiligen. Geboren wurde er ~655 in Aquitanien/Frankreich und gestorben ist er am 30,. Mai 727 in Tervien bei Brüssel.

Nachdem ihm seine Ehefrau gestorben war, ließ sich Hubertus zum Priester weihen und wurde Bischof von Maastricht/Niederlande, nachdem er zuvor in Brabant und in den Ardennen als Missionar wirkte.

Als Bischof verlegte er seinen Sitz von Maastricht nach Lüttich und ließ dorthin im Jahre 715 die Reliquien seines Amtsvorgängers Lambert von Maastricht übertragen.

Seine eigenen sterblichen Überreste wurden 825 in den Ardennenort Andagium verbracht, der Ort in St. Hubert umbenannt. Hier entwickelte sich schon bald eine bedeutende Wallfahrt, allerdings verschwanden die Reliquien später und zahlreiche Kirchen erheben Anspruch, Teile von ihnen zu besitzen.

Hubertus ist einer der Vier Marschälle. Reiches Brauchtum ist mit ihm verbunden, am bekanntesten sicherlich die Hubertusjagd oder das Hubertusbrot.

Dargestellt wird er als Jägersmann, mit einem Hirsch, dessen Geweih ein Kreuz ziert und mit Schlüssel.

Huberts Patronate sind die Ardennen und das Bistum Lüttich. Er ist besonders den Jägern und Schützen zugetan, auch Metzgern, Kürschnern, Optikern sowie den Mathematikern und den Herstellern ihrer Apparate. Er beschützt die Jagdhunde, bewahrt vor Tollwut und Schlangenbiß. Auch dem Wasserscheuen hilft er bei der Überwindung ihrer Angst.

Sein Tag ist der 3. November.

 

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