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 Christentum - Heilige
 
 

Columban von Luxeuil und Bobbie

(Columban der Jüngere, lat. columba, „Taube”, dt. Kolumban) Der um 543 in Leinster, Irland geborene Kolumban wurde Mönch des Klosters Bangor in Nordirland, wo er 30 Jahre lang blieb. Es sollte später zu einem der bedeutendsten Klöster des Westens werden.

591 zog er in Begleitung einiger Gefährten (darunter der heilige Gallus) nach Schottland, wo er zum Bekehrer der Pikten wurde, England und dann über die Bretagne nach Burgund. Unterwegs gründeten sie mehrere Klöster, von denen besonders das 593 gegründete Luxueil in Burgund bedeutsam für die weitere Entwicklung des abendländischen Christentums wurde.

Ihren Klöstern gemeinsam war die Strenge der von Columban entwickelten Regel, deren Härte die bis dahin üblichen übertraf und schon für kleinere Vergehen Prügel vorsah. Des Landes Burgund verwiesen wurde er wegen seiner Kritik an König Theoderich, dem er dessen uneheliche Verbindung vorwarf.

Columban wandte sich daraufhin mit Gallus nach Osten, nach Bregenz am Bodensee. Dort erkrankte Gallus schwer und wurde von Columban zurückgelassen. Dessen Weg endete im norditalienischen Bobbio, wo er ein letztes Kloster gründete und dortselbst verstarb und in der Krypta des Klosters seine Ruhestätte fand.

Columbans Verdienst ist auch, eine der ältesten überlieferten Sichtungen des „Ungeheuers von Loch Ness”, Nessie, erlebt zu haben. 565 stieß er am Fluß Ness auf dieses Monster, das laut brüllend, mit aufgerissenem Rachen, plötzlich vor ihm auftauchte, vom Heiligen allerdings abgewehrt werden konnte.

Dargestellt wir Columban als Abt, Pilger, mit Stab, Bären und in Begleitung weiterer Pilger.

Er ist Patron von Irland und Bobbio. Angerufen wird er gegen Überschwemmungen und Geisteskrankheiten.

Sein Tag ist der 23. November, in Chur, St. Gallen, der 27. November.

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