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| Christentum - Heilige | |
(lat. der Löwe) Ein Papst (440-61) und Kirchenlehrer. Geboren wurde er um 400 in der Toskana, Italien, gestorben ist er am 10. November 461 in Rom. 440 wurde Leo als Nachfolger Cölestin I., dessen Archidiakon er bis dahin war, zum Papst gewählt. Er gilt als einer der großen Kirchenlehrer.
-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
Die Synode von Ephesos 449, welche den monophystisch denkenden Eutychus für rechtgläubig erklärte — und damit auch dessen Lehre für rechtens — und bei welcher die Parteigänger des Eustychus auch vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckten, bezeichnete Leo I. als Räubersynode. Das Konzil von Chalkedon 451 verwarf die Beschlüsse von Ephesos.
Bei diesm Konzil forderte Leo I. auch mehr Anerkennung für den Bischof von Rom (also ihn selbst), doch das Konzil wies dieses Ansinnen zurück. Daraufhin setze Leo einen anderen Bischof ab und nahm für sich selbst den Titel Pontifex maximus an. (DE ROSA, 308f.)
Als Attila 452 in Italien einfiel und gegen Rom zog, stellte sich ihm Leo, den Kaiser Vespasian als Gesandten geschickt hatte, in Mantua entgegen, um den Hunnen von der Plünderung Roms abzubringen. Attila habe bei dieser Begebenheit nicht nur den Geistlichen gesehen, sondern es sollen neben dem die Apostel Petrus und Paulus, beide mit gezückten Schwert, erschienen sein. Tatsächlich sah Attila von einem Marsch auf Rom ab.
Im Jahre 458 erschien Leo der Legende nach der Apostel Petrus und überreichte ihm das Pallium.
Kritiker halten Leo vor, er habe dem Christentum Grausamkeit eingeimpft, indem er den römischen Kaiser dafür belobigte, daß der für die Kirche Ketzer foltern und töten ließ (v. CORVEY, Pfaffenspiegel, 194).
Sein Tag ist der 10. November.
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