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| Christentum - Heilige | |
(auch Brun, ahd. brun, der Braune) Er wurde 925 als Sohn Königs Heinrich I. und der Königin Mathilde geboren. Den 15jährigen ernannte sein älterer Bruder Otto I. zu seinem Kanzler.
951 wurde Bruno zum Erzkanzler ernannt, 953 wurde er Erzbischof von Köln. Ihm wird eine Erneuerung und Hebung kirchlicher Bildung und Moral zugesprochen, der mehrere Kirchen und Klöster gründete.
Als sein Bruder zu Kaiser Otto I. gekrönt wurde, war Bruno ihm als Ratgeber in kirchlichen wie weltlichen Angelegenheiten ein wichtiger Helfer.
Brunos Biograph Ruotger sagte, Bruno nabe seinem Bruder nicht allein durch geistlichen Beistand geholfen, sondern ebenso durch tatkräftiges Eingreifen in Politik und Kriegsnot als Streiter Gottes, denn nach dem Römerbrief sei alle Gewalt von Gott und darum auch die Leitung weltlicher Dinge der Kirche anvertraut. (BORST, 101)
Am 11. Oktober 965 verstarb er auf der Reise von Reims, Frankreich nach Köln, bestattet wurde er in der von ihm gegründeten Abtei St. Pantaleon zu Köln.
Dargestellt wird Bruno im Ornat des Bischofs, als Gründer mit Kirchenmodell, dazu Buch, Reichsapfel und Fahne.
Tag des Bruno ist der 11. Oktober, in Köln der 12. Oktober.
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