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 Christentum - Heilige
 
 

Chrysanthus und Daria

(gr. Chrysanthos, „Goldblüte”) Ein Ehepaar, das im 3. Jahrhundert in Ägypten lebte. Nach ihrer Hochzeit gelobten die beiden Christen, eine enthaltsame Ehe in Keuschheit zu führen („Josefsehe”, siehe Josef und Maria).

Einmal reisten Chrysanthus und Daria nach Rom, wo sie von den Häschern des Kaisers Diokletian, der gegen den christlichen Glauben vorging, verhaftet wurden. Es heißt, man habe das Ehepaar zunächst gefoltert und dann lebendig begraben.

Ihr Grab an der Via Salaria in Rom versah Papst Damasus I. (366-384) mit einer Inschrift und im 7. Jahrhundert gab es in Rom eine Kirche zu Ehren dieser Märtyrer. Reliquien gelangten weit über Rom hinaus, 844 in die Abtei Prüm (Eifel), andere 848 nach Münstereifel, weitere nach Neapel, Salzburg, Wien und andernorts.

Dargestellt werden Chrysanthus und Daria als junge Leute mit Palme, Axt, Lanze, Fackeln, Buch und Löwen, Chrysanthus als Ritter.

Beide sind Schutzpatrone der Richter.

Gemeinsamer Tag von Chrysanthus und Daria ist der 25. Oktober.

Quelle:
weitgehend nach Schauber, Pattloch Namenstagskalender 1994, 332

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