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| Christentum - Heilige | |
(auch Wulflaik, Walfroy oder Wulphy) Dieser Langobarde lebte im 6. Jahrhundert bei Sedan in Frankreich und soll 600 bei Sedan gestorben sein.
Wulfilaich begleitete den Abt Aredius nach Tours, weil er besonders den Heiligen Martin von Tours verehrte. Dann ging er nach Yvois (heute Carignan), das zum Bistum Trier gehörte, und missionierte die dortigen Einwohner. Es gelang ihm, diese zur Vernichtung eines Heiligtums der Diana (so heißt es bei Gregor von Tours) zu bewegen. Bei der Zerstörung des Götterbildes sollen sich Wunder ereignet haben.
(Dazu wurde die Frage aufgeworfen, warum Gregor von Tours einer keltischen Gottheit einen römischen Namen gab. Es mag sich bei seiner schrift um eione Art Reiseführer für Missionare gehandelt haben, welche anhand bekannter Kultausprägungen den Missionar auf das ihm begegnende Unbekannte vorbeiraten sollte, vgl. DAXELMÜLLER, 107)
Nach dieser Tat begab sich Wulfilaich auf eine Anhöhe und gründete dort seine Martinszelle (später St-Walfroy), wo er fortan als Stylit (Säulensteher) lebte. Bischof Magnerich von Trier mißviel diese Art der Gottesverehrung und er befahl Wulfilaich den Abstieg von seiner Säule.
Wulfilaich ist der einzige bekannte Säulensteher des Westens.
Tag des Wulfilaich ist der 21. Oktober, bis 1711 war es der 7. Juli.
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