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   Deutsche Sagen
 

General Ahrens

Eine aus Rothenburg mitgeteilte Sage weiß von dem General Ahrens, der während der Franzosenzeit mit seinem Heer auf die Heide gezogen kam und sich dort nach dem langen Marsch zur Ruhe legte. Wer es wagen würde ihn zu wecken solle das mit dem Kopf büßen, drohte er und legte seinen blanken Säbel neben sein Lager.

Da sah man die Franzosen heranrücken und keiner wagte, den General Ahrens zu wecken. Endlich wagte einer, seinen Hund auf den General zu werfen. Ahrens sprang auf und hieb sogleich dem Tier den Kopf ab, gewahrte dann aber den nahen Feind. Verzweifelt rief General Ahrens auf: „so wenig als dieser Stein zu Butter wird, daß mein Säbel ihn zerschneidet, so wenig können wir siegen.” Mit diesen Worten schlig er dseinen Säbel gegen einen Stein welcher aber tief geschnitten wurde. Dieses Zeichen erfrischte des Generals Mut und er führte sein Heer zum Sieg.

Der Stein soll noch in der Gegend von Soltau oder Rothenburg liegen, viele Orte sollen zum ehrenden Gedenken des Generals Ahrensheide usw. genannt worden sein.
(n. KUHN u. SCHWARTZ, S. 307)