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| Germanen - Brauchtum | |
In der letzten Rauchnacht vor Dreikönig läuft der Zug der Toten-Maschkerer, in weiße Gewänder gehüllte Gestalten, in ihrer Mitte der Schimmelreiter, im Inntal von Gehöft zu Gehöft, um in den Stuben der Bauern schweigend zu tanzen, bis eine Besenweibl genannte Gestalt die Masken eine nach der anderen hinausfegt (Vom Volksbrauch im Winter, 39).
Es ist im unteren Inntal auch Brauch, die Toten-Maschkerer zu bewirten, indem ihnen Most gereicht wird, den diese schweigend reihum trinken, ehe sie nach einem Landler zur Ziehharmonika wieder in die Nacht ziehen (ebd., 39).