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| Germanen / Deutsche - Heldensage | |
Im Waltharius sind Helmnod (er wurde auch Eleuther genannt), Trogus und Tanastus Vasallen des Frankenkönigs Gunther, den sie bei dem Überfall auf Walther begleiten.
Schon acht der Kämpfer Gunthers hatte Walther nacheinander niedergemacht, als die Franken ihre Angriffsweise änderten. Helmnod schleppte durch den schmalen Zuweg dem Walther einen Dreizack entgegen. Der war an Seilen befestigt, welche Trogus, er stammte aus Straßburg, und Tanastus, ein Sohn Speyers, sowie König Gunther selbst hielten. Man wollte den Dreizack in Walthers Schild rammen und mit vereinten Kräften den unüberwundenen Recken niederreißen oder ihm wenigstens seines Schildes berauben.
Der erste Teil des Vorhabens gelang, denn der von Helmnod kraftvoll geschleuderte Dreizack erreichte sein Ziel und stak fest in Walthers Schild. Walther, der zuvor schon seinen Helm eingebüßt hatte, erkannte die Lage, ließ den Schild fahren und stürmte dergestalt mit dem Schwert auf Helmnod zu, dem er den Schädel spaltete. Ohne Säumen drang er gleich gegen den Trogus, der eben seine Waffen ergreifen wollte. Tanastus kam ihm zu Hilfe, aber er empfing gleich von Walther eine tödliche Wunde und wenig später folgte ihm Trogus.
Damit waren von Walthers Gegnern nur noch Gunther, dem nach diesem Angriff die Flucht gelungen war, und Hagen übrig. Die Schilderung von Walthers Kampf gegen diese beiden bildet das dritte Hauptstück des Waltharius.