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 Germanen / Deutsche - Heldensage
 
 

Hildebrandslied

Das nach 800 im Kloster Fulda niedergeschriebene Bruchstück des älteren Hildebrandsliedes ist das einzige überlieferte Beispiel eines im germanischen Stabreim verfaßten Heldenliedes.

In althochdeutsch-sächsischer Sprache wird der Kampf zwischen Hildebrand, der lange Jahre (samt Dietrich von Bern) bei den Hunnen weilte, und seinem Sohn Hadubrand geschildert. Als Hildebrand nach Jahrzehnten endlich in die Heimat zurückkehrt, erkennt sein Sohn in nicht, es kommt zum Kampf und Hildebrand muß seinen eigenen Sproß erschlagen.

Von diesem älteren Hildebrandslied ist allerdings nur eine Handschrift aus dem frühen elften Jahrhundert erhalten, welche nach Forschungslage jedoch älteres Material enthält.

Ein versöhnliches Ende, Vater und Sohn erkennen sich rechtzeitig, hat hingegen das jüngere Hildebrandslied, das im dreizehnten Jahrhundert entstand.