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| Germanen / Deutsche - Heldensage | |
Im Waltharius ist Werinhart einer der Vasallen des Frankenkönigs Gunther. Den begleitet er als einer von zwölf Mannen bei dem Überfall auf Walther.
Nachdem Walther erst den Kamalo, dann den Kimo niedergemacht hat, feuert Gunther seine Mannen an, den Kampf zu wagen (nur einer gleichzeitig kann zu Walther vordringen). Anders als seine beiden Vorgänger eröffnet Werinhart den Kampf nicht mit dem geschleuderten Speer, sondern er setzt auf Pfeil und Bogen und belegt Walther aus der Distanz mit Geschossen. Walther kann aber allen Pfeilen ausweichen oder sie mit seinem Schild abwehren, darum zieht Werinhart endlich sein Schwert und stürmt auf Walther zu. Der begegnet dem jedoch mit dem Stoß seines Speers und fällt Werinhart vom Pferd hinunter. Rasch springt Walther zu ihm und haut den noch um Gnade flehenden Werinhart mit dessen eigenen Schwert das blondgelockte Haupt ab. (V. 725-753)
Das Walthariuslied nennt Werinhart einen Sproß des Pandarus. Pandarus kämpfte vor Troja gegen die Griechen und war nach HOMER bester Bogenschütze der Lykier (Ilias, 4.171)
Als Vierter der Recken Gunthers folgt nun Eckefried dem Werinhart in den Tod.