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| Germanische Mythologie | |
Bereits zur Wikingerzeit verschmelzen Vanen und Asen, so daß Angaben vielfach voneinander abweichen.

Ein eddisches Lied zählt die Wohnsitze der Götter auf (Edda, Grimnirlied 4-17):
Thrudheim - Thor![]()
Ydallir/Eibental - Ull![]()
Alfheim/Albenheim - Freyr![]()
Walaskialf - der Ase (Odin)
Sökkwabeck/Kleinodbank - Odin und Saga![]()
Gladsheim/Froheim mit Walhall - Odin, eine Hälfte der Einherier![]()
Thrymheim - Skadi (früher wohnte hier Thazi)![]()
Breidablick/Breitglanz - Balder![]()
Himinbiörg/Himmelsburg - Heimdall![]()
Volk-/Folkwang - Freya, andere Hälfte der Einherier![]()
Glitnir - Forseti![]()
Noatun - Njörd![]()
Widi/Waldgebiet - Widar
Eine Theorie zur historischen Abstammung der Vanen und Asen liefert der isländische Geschichtsschreiber Snorri Sturluson. Er leitete Asen von Asien ab, Thor sei der Großenkel König Priamos von Troja und Odin sein Nachfahre in zwanzigster Generation - die Wanen hingegen stammten aus der Gegend vom Don, die einst Wanaquisl hieß (COTTERELL, 246).