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 Germanische Mythologie
 
 

Donar

Diesen sprechenden Namen trägt der germanische Donnergott in Mitteleuropa, der Norden kennt ihn unter dem Namen Thor.

Nach dem Donar ist der Donnerstag benannt.

Die Erbsen gelten als besondere Speise der Zwerge und des Gottes Donar. Während der Zwölfnächte, in denen Götter und albische Wesen umherziehen, dürfen Erbsen nicht gegessen werden (n. KUHN u. SCHWARZ, C. 159).

Dem Donar war auch der Gundermann heilig, das Kraut soll daher vor Gewitter schützen (SIEG, 122).

Auch von Wuotan (nord. Odin) heißt es, er führe die wilde Jagd an, die den Göttern Wuotan und Donar zugemessenen Eigenschaften gehen teilweise ineinander über.

Weil der Donar nach der Christianisierung als Teufel betrachtet wurde, rührt von Donars Vorliebe für die Erbsen die Redensart „auf dem hat der Teufel Erbsen gedroschen” (KUHN/SCHWARZ Vorwort XXIII).

Nach der interpetatio romnana nannten Römer oder germanische Soldaten in römischen Dienst den Donar auch Hercules Magusanus.