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   Edda - Götterlieder
 

Harbardslied

(Harbardsliod). Diese Götterdichtung der Edda erzählt, wie einmal Thor von seiner Ostfahrt heimkehrt und am Sund von dem Fährmann Harbard die Überfahrt begehrt. Harbard — es ist kein anderer als der Odin — verweigert ihm dieses und ruft lieber Spöttereien zum anderen Ufer.

Das Harbardlied entstand in nachheidnischer Zeit auf Island, es stellt auf heitere Art den bäurisch-derben Thor dem weltläufigen Odin gegenüber (HEUSLER, in: F. GENZMER, Die Edda, 1997, S. 104).

Soweit auf diesen Seiten das Harbardslied ohne weitere Angabe der Quelle zitiert ist, handelt es sich um diese Übersetzung GENZMERs.

 

Literaturhinweise

Genzmer, Felix (Übers.): Die Edda. Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen. Diederichs Gelbe Reihe, München 1997. ISBN 3896314114

Stange, Manfred (Hg.): Die Edda. Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen.
Vollständige Text-Ausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock. Überarbeitete Neuausgabe mit Nachwort und Register von Manfred Stange.
1995, Bechtermünz, Augsburg. ISBN 3860471074

Häny, Arthur (Übers.): Die Edda. Götter- und Heldenlieder der Germanen. 2003, Manesse.

 

Mythologische Lexika

Als sehr hilfreich für den raschen Überblick erweisen sich immer wieder:

Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie.
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Cotterell, Arthur: Die Enzyklopädie der Mythologie.
- klassisch, keltisch, nordisch
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und natürlich der Klassiker:

Grimm, Jakob: Deutsche Mythologie.
3 Bände, Nachdruck der von Elard H. Meyer besorgten 4. Auflage, Berlin 1875 - 1878
Drei Lilien, Wiesbaden 1992
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