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| Edda - Götterdichtung | |
In dieser Dichtung der Edda, man nennt sie auch Des Hohen Lied oder Die Sprüche des Hohen, wobei der Hohe Odin ist, finden sich allerlei Lebensregeln, es handelt sich um eine Spruchsammlung.
Die Dichtung ist dreigeteilt. Der erste Abschnitt nennt allgemeine Verhaltensregeln (Str. 1-79, bes. Verhalten als Gast und Gastgeber) und erzählt von der Liebe (80-110), der zweite (Loddfafnirslied, 111-138) richtet sich an einen jungen Mann, der dritte Teil (Odins Runenlied, 139-165) behandelt die Runen.
Soweit auf diesen Seiten das Havamal ohne weitere Angabe der Quelle zitiert ist, handelt es sich um die Übertragung nach Karl SIMROCK, wiedergegeben bei M. STANGE, 1995.
Der erste Schriftsteller, welcher die Runen mit dem Havamal-Lied verband, war Guido von List. Jede Strophe des Liedes entspreche demnach einer Rune der Futhark-Reihe. (GOODRICK-CLARKE, 49)
Genzmer, Felix (Übers.): Die Edda. Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen. Diederichs Gelbe Reihe, München 1997. ISBN 3896314114
Stange, Manfred (Hg.): Die Edda. Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen.
Vollständige Text-Ausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock. Überarbeitete Neuausgabe mit Nachwort und Register von Manfred Stange.
1995, Bechtermünz, Augsburg. ISBN 3860471074
Häny, Arthur (Übers.): Die Edda. Götter- und Heldenlieder der Germanen. 2003, Manesse.
Als sehr hilfreich für den raschen Überblick erweisen sich immer wieder:
Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie.
Mit über 3000 Stichwörtern zu den Mythen aller Völker.
1997, Weltbild/Bechtermünz, Augsburg
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Cotterell, Arthur: Die Enzyklopädie der Mythologie.
- klassisch, keltisch, nordisch
Edition XXL GmbH, Reichelsheim, 1999
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und natürlich der Klassiker:
Grimm, Jakob: Deutsche Mythologie.
3 Bände, Nachdruck der von Elard H. Meyer besorgten 4. Auflage, Berlin 1875 - 1878
Drei Lilien, Wiesbaden 1992
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