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| Germanen - Stämme | |
Ein germanischer Volksstamm und eine nach dem benannte Landschaft in Norddeutschland (Schleswig-Holstein).
Bei TACITUS sind die Anglier als eines der die Nerthus, die Mutter Erde, verehrenden Völker erwähnt. Die anderen dieser von TACITUS insgesamt zu den Sueben gerechneten Stämme sind Reudigner, Avionen, Variner, Eudosen, Suardonen und Nuitonen. (Germania, 40)
Über ihren Kult gibt TACITUS interessanten Bericht, der unter Nerthus nachzulesen ist.
Im 5. Jahrhundert wanderte ein Teil der Angeln nach Britannien aus, das von ihnen den Namen England erhielt. Dort gründeten sie im Südosten der Insel das Königreich Ost-Anglia (East-Anglia) und vermischten sich allmählich mit Jüten und Sachsen zu den Angelsachsen. (Die grimmsche Sage Ankunft der Angeln und Sachsen siehe unter Angelsachen)
Der in Schleswig verbliebene Rest wurde zum Namensgeber der Landschaft Angeln zwischen Schlei und Flensburger Förde.
Saxo Grammaticus, ein Geschichtsschreiber des Mittelalters, nahm Angul als Stammvater der Angeln an. Dieser Angul sei ein Sohn des Humble gewesen, der und sein Bruder Dan seien Stammväter der Dänen. (Gesta danorum, 43)