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| Deutschland | |
Das früher auch Kurland oder Mark genannte Ursprungsland des späteren Königreichs Preußen, heute Bundesland der Bundesrepublik Deutschland, das in seinem Zentrum als eine Insel den als Bundesland eigenständigen Stadtstaat Berlin enthält. Das Bundesland Brandenburg, die Hauptstadt ist Potsdam, umfaßt gut 29.059 qkm, auf denen rund 2,6 Mio. überwiegend konfessionsloser Einwohner (die Reliigiösen überwiegend evangelisch) leben.
Brandenburg gehört landschaftlich zur norddeutschen Tiefebene, Landschaften sind Prignitz, Uckermark, Neumark, Havelland, Mittelmark, Spreewald und Niederlausitz. Diese prägen die Becken dreier Urstromtäler, viele Seen teilen etliche Platten sandigen Untergrundes. Wegen dieser sandigen Böden verspotteten man das Land ehedem als des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse. Nach Norden hin geht Brandenburg in die Baltische Seenplatte über, im Süden bilden Fläming und Niederlausitz Teile des südlichen Landrückens.
Besonders im Spreewald leben als nationale Minderheit die Sorben. Schulunterricht findet dort in sorbischer Sprache statt, Straßen sind zweisprachig Sorbisch und Deutsch beschildert.
-- Artikel in sammelnder Vorbereitung --
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Erster Markgraf von Brandenburg war Albrecht der Bär, Graf von Ballenstedt (geb. um 1100, gest. 18. November 1170 in Stendal). Albrecht, der vorübergehend (nämlich von 1138 bis 1142) auch Herzog von Sachsen war und der mit Heinrich dem Löwen als Wegbereiter der deutschen Ostsiedlung gilt, erwarb 1150 und 1157 das Havelland mit Brandenburg und leitete dessen Kolonisierung und Christianisierung ein.
Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg erhielt nach dem zweiten Frieden von Thorn 1466 vom Deutschen Orden die Neumark zurück.
Zugunsten seines Bruders Albrecht Achilles (1414 bis 1486), der seit 1440 Markgraf im fränkischen Unterland und seit 1464 von Kulmbach war und dem seine Annäherung an den Böhmenkönig Podiebrad zeitweise den Bann eingebracht hatte, verzichtete Friedrich II. 1470 auf seine Herrschaft. Als Kurfürst von Brandenburg verfügte Albrecht Achilles in der Disposito Achillea 1473 die Unteilbarkeit der Mark von der Kurwürde.
1640 wurde Friedrich Wilhelm (1620 bis 1688) Kurfürst von Brandenburg. Er, der später der Große Kurfürst genannt wurde, konnte im Westfälischen Frieden den nötigen Grundbesitz erlangen, welche den späteren Aufstieg Brandenburgs ermöglichten. Mit dem Frieden von Oliva konnte er 1660 die im Nordischen Krieg gewonnene Herrschaft über das Herzogtum Preußen sichern. 1675 konnte Friedrich Wilhelm die Schweden aus Vorpommern und Preußen vertreiben, allerdings war der Besitz Vorpommerns nicht von Dauer.
Im Inneren betrieb Friedrich Wilhelm eine Politik, die richtungsweisend für das spätere Brandenburg-Preußen wurde. Er überwand ständische Widerstände und setzte die landesherrliche Steuerhoheit durch und stellte ein (kleines) stehendes Heer auf. Wirtschaftspolitisch war er Anhänger des Merkantilismus, in Fragen der Religion zeigte er sich um Toleranz bemüht. So bemühte er sich um den Kirchenfrieden zwischen Lutheranern und seiner eigenen religiösen Minderheit der Reformierten. Als in Frankreich die Hugenotten verfolgt wurden, gab Friedrich Wilhelm mit dem Potsdamer Edikt von 1685 rund 15.000 Hugenotten die Erlaubnis, sich in Brandenburg anzusiedeln.
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Märkische Heide
Märkische Heide, märkischer Sand,
sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland.
Steige hoch, Du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!
Uralte Eichen, dunkler Buchenhain,
grünende Birken stehn am Wiesenrain.
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!
Bürger und Bauern vom märk’schen Geschlecht
hielten stets zur Heimat in märk'scher Treue fest.
Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
hoch über dunkle Kiefernwälder!
Heil Dir, mein Brandenburger Land!
"Hie Brandenburg allwege" sei unser Losungswort, dem Heimatland die Treue, in allen Zeiten fort. Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand, hoch über dunkle Kiefernwälder! Heil Dir, mein Brandenburger Land!"
Den Text der Brandenburg-Hymne verfasste Gustav Büchsenschütz (1903-1996) im Jahre 1923.
Einige Orte, zu denen Ortssagen gesammelt sind:
Angermünde, Oderberg(PLZ 16248)
Kreis Prignitz: Wittenberge (PLZ 19322)
Orte aus der Uckermark und der Neumark siehe unter Uckermark, Neumark