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| Germanen - Geographie und Geschichte | |
(frz. Rhin, ndrl. Rijn; altgerm. reinos, großer Fluss) Ein Strom im westlichen Mitteleuropa, der von seinem Ursprung in den westlichen Alpen 1320 Kilometer durch Deutschland, dessen Grenzfluß zum Elsäß und zu Lothringen (Frankreich) er bildet, und die Niederlanden fließt, wo er als weiträumiges Delta in die Nordsee mündet.
Seinen Ursprung hat der Rhein als Vorder-Rhein, der im Tumersee im Sankt-Gotthard-Massiv (Schweiz) entspringt und als Hinter-Rhein, die sich bei Reichenau zum Alpen-Rhein vereinen. Sie durchfließen eine hochgelegene Ebene, die Raum zur Bildung eines Deltas bietet, das sich in zwei Mündungen in den Bodensee ergießt. Diesem See entströmt der See-Rhein, der sich bei Schaffhausen als Rheinfall über 150 Meter Breite 24 Meter in die Tiefe stürzt und als Hoch-Rhein Grenzfluß zwischen Deutschland und der Schweiz ist.
Im Oberrheingraben, wo der Fluß Staatsgrenze zwischen Deutschland und Frankreich ist, weitet sich das Bett des Ober-Rheins, der ab Einmündung der Murg den Charakter eines Tieflandflusses annimmt.
Dann bricht der Mittel-Rhein bei Bingen in das Rheinische Schiefergebirge, das er in kurvigem Verlauf entlang von für den Weinbau genutzten, mit Burgen gekrönen Hängen durchschneidet, um ab Bonn als Nieder-Rhein behäbig in die Niederrheinsche Bucht zu fluten. Unterhalb von Emmerich an der deutsch-holländischen Grenze wird der Rhein erneut zum Delta, diesesmal von gewaltiger Ausdehnung, dessen Hauptströme die Waal und der Nieder-Rhein sind. Dieser teilt sich weiter in Krummen Rhein, welcher als Alter-Rhein und Lek, die als Neue Maas und Scheuer in die Nordsee mündet.
Hier sollen nach und nach gesammelte Sagen rund um den Rhein gelistet werden, auch eine Karte ist im Entstehen. Einen Anfang machen die Rheintöchter.