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 Germanen
 
 

Germanische Götterwelt

In allen deutschen zungen von jeher ist das höchste wesen einstimmig mit dem allgemeinen namen Gott benannt worden. die formen lauten goth gup, ags. alts. altfries. god, ahd. cot, altn. godt schwed. dän. gud, mhd. golt, mnd. god, (...).
(GRIMM, 1992, Deutsche Mythologie Bd.I, S.11)

Die Nordgermanen verehrten insbesondere zwei Göttergeschlechter, die Asen und die Vanen, die einander zunächst bekämpften, dann aber eine Gemeinschaft gegen die Riesen bildeten. Die wichtigsten Asen sind Odin, Frigg, Thor, Tyr und Balder, zu den Vanen gehören besonders Njörd, Skadi, Freyr, Freyja.
Zwischen Göttern und Riesen steht Loki, der mit seiner Frau, der Riesin Angrboda, gemeinsame Kinder sind der Fenrir, die Migdgardschlange und die Hel.
Weitere Gottheiten sind Foseti, Heimdall, Idun und Gullveig.

In den nordischen Mythen ist eine geläufige Bezeichnung der Götter Rater, ein Hinweis auf die den Göttern unterstellte Weisheit. Als ihr erster bezeichnet sich selbst Odin (vgl. Grminirlied).

siehe auch siehe auch Stammbaum der Asen und Vanen

 

Sammlung südgermanischer Gottheiten

weiblich: Hilda, Holda, Nerthus

männlich: Tuisco, Saxnot, Wotan, Ziu

 

weitere Dagr, Fulla, Gefjon, Holda, Nott, Ull

 

Erde

Namen der weiblich gedachten Erdgottheit sind Nerthus, Erda, Fairguni, Erce, Hludana und viele andere.

 

siehe auch siehe auch Gottheiten allgemein