| < zurück | |
| Germanische Mythologie | |
Das Schwert des Helden Sigurd, daß ihm sein Ziehvater, der Zwerg Regin gefertigt hatte. Dieses Wunderschwert war von derartiger Schärfe, daß Wollflocken, die aufs Wasser gelegt gegen seine Schneide trieben entzweigeschnitten wurden (siehe auch Mimung).
Um es zu prüfen, schlägt Sigurd damit den Amboß des Schmieds mitten durch. Nur mit einer solchen Waffe gelingt es dem Helden, den Drachen Fafnir zu töten, um so den fluchbeladenen Goldschatz zu erwerben. Als Regin ihn um diesen bringen will, fällt auch seinem Streich zum Opfer.
Gram bleibt Sigurd weiter treu. Bei Sigdrifa vermag er mit seiner Hilfe deren Brustpanzer lösen und sie zu erwecken. Als er für den Gunnar die Brynhild gewonnen hat, legt er Gram in der Hochzeitsnacht zwischen sich und die Walküre als Zeichen, daß er mit ihr nicht die Ehe zu vollziehen gedenkt.
Am Ende ist es wiederum Gram, dessen Kraft sich Sigurd zunutze macht. Als er von Gutthorm tödlich getroffen ist, schleudert er das Schwert als letzte Handlung wider seinen Mörder, der dadurch in Hälften geteilt wie er den Tod findet.
Die Thidrekssaga berichtet abweichend davon, daß Sigfrid das Schwert Gram von seinem Ziehvater, dem Schmied Mime erhalten hatte. Weil Sigfrid wußte, daß Mime ihn töten wollte, erschlug er ihn mit dem Gram.