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 Germanische Mythologie
 
 

Hrungnir

(nord. „Lärmer”, Hrugner, Rungnir) In der nordischen Mythologie ist Hrungnir der stärkste und gefürchtetste der Riesen Jötunn. Er hat ein steinernes Schild und auch sein Kopf und Herz sind aus Stein.

Hrungnir entführte Thrudr, eine Tochter des Gottes Thor.

Eine Geschichte erzählt, wie Hrungnir nach einem Pferderennen nach Asgard kam. Die vorerst fröhliche Stimmung beim Gastmahl schlägt um, nachdem der Riese zu viel vom starken Met getrunken hat und alkoholisiert den Asen mit Mord und Totschlag droht. Deshalb kam es zu einem Zweikampf mit dem Thor. Dabei konnte Thor zwar den Hrungnir töten, wurde seinerseits aber vom Stück eines Steines am Kopf getroffen (Edda, Skaldskaparmal, 59).

Die tragische Wirkung des Alkohols auf das Gemüt des Riesen erinnert an die griechischen Kentauren, die bei einer Hochzeitsfeier in Weinseligkeit ausrasteten.

Siehe auch die Thor - Geschichte „Der Kampf mit Hrungnir